Die Flammenüberwachung ist eine gesetzlich vorgeschriebene, rein mechanisch-thermische Sicherung. Sie arbeitet komplett ohne Batterien oder externen Strom. Ihr Zweck: Wenn die Flamme ungewollt ausgeht, wird die Gaszufuhr automatisch blockiert.
Ein Windstoß pustet die Brennerflamme aus. Das Gas strömt für einen kurzen Moment ungehindert weiter, da das Ventil noch offen ist.
Da das Thermoelement nicht mehr von der Flamme umhüllt wird, kühlt es innerhalb von 3 bis 5 Sekunden schlagartig ab. Die Erzeugung des winzigen Haltestroms stoppt.
Ohne den Strom vom Sensor verliert die Magnetspule im Gashahn ihre magnetische Haltekraft. Die starke Rückholfeder schnappt nach oben und drückt den Sperrkolben dicht in den Ventilsitz. Die Gaszufuhr ist zu 100% gestoppt.
Das häufigste Problem: Der Brenner zündet normal, brennt wunderbar, aber sobald Sie den Drehknopf loslassen, geht die Flamme wieder aus.
Arbeiten Sie folgende Ursachen (nach Häufigkeit sortiert) ab:
Oft wird der Kupfersensor beim Reinigen des Grills versehentlich verbogen. Steht die Spitze nicht mehr direkt in der Flamme, wird sie nicht heiß. Der Sensor „denkt“, das Feuer ist aus und schließt aus Sicherheitsgründen das Gasventil beim Loslassen des Knopfes.
Der Brenner brennt fast überall normal – nur genau unter dem Temperaturfühler kommt kein Gas an, weil dieses eine Loch durch Fett, Marinade oder Rost verstopft ist. Ergebnis: Der Fühler wird nicht heiß.
Haben Sie Punkt 1 und 2 ausgeschlossen, ist möglicherweise das Thermoelement oder der Magnetschalter defekt. Dies passiert oft durch extreme Hitze oder normale Materialermüdung über die Jahre.
Das System basiert auf einem einfachen, aber effektiven thermoelektrischen Prinzip und besteht hauptsächlich aus zwei Komponenten: dem Thermoelement und einer Magnetspule im Gashahn.
Ein häufiges Problem ist, dass die Flamme erlischt, sobald man den Bedienknopf loslässt. Dies deutet meist darauf hin, dass das Thermoelement die Magnetspule nicht dauerhaft mit Spannung versorgt. Bevor Sie von einem Defekt ausgehen, sollten Sie folgende Punkte überprüfen:
Eine häufige Ursache für eine beschädigte Magnetspule ist ein Fettbrand in der Fettauffangwanne. Wenn sich herabtropfendes Fett entzündet, entsteht eine enorme Hitze unterhalb der Brenner. Diese Hitze kann über den Gashahn auf die aus Kunststoff gefertigte Magnetspule übertragen werden, die sich dadurch verformt und ihre Funktion verliert.
Tipp: Geben Sie immer etwas Wasser in die Fettauffangwanne. Das heruntertropfende Fett wird so gekühlt und kann sich nicht entzünden.
Sollte ein Bauteil der Zündsicherung beschädigt sein, können Sie Thermoelemente, Magnetspulen oder komplette Gasventile in der Regel als Ersatzteile erwerben. Reparaturen an gasführenden Teilen sollten zu Ihrer eigenen Sicherheit nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Sollte ein Bauteil der Zündsicherung beschädigt sein, können Sie Thermoelemente, Magnetspulen oder komplette Gasventile in der Regel als Ersatzteile erwerben. Reparaturen an gasführenden Teilen sollten zu Ihrer eigenen Sicherheit nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.